Programm
DECOMM 2026
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11:30 - 13:00 UhrParallele Foren, Block A
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14:30 - 16:00 UhrParallele Foren, Block B
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11:15 - 12:45 UhrParallele Foren, Block C
Tag 1
12. Mai 2026
Werkstätten
Werkstatt 1: Auf die Räder, fertig, los! Probefahren im Mobilitätsmanagement als Gamechanger
Wesentlicher Teil der Werkstatt ist das Ausprobieren verschiedener Fahrradtypen und eine anschließende Reflexion darüber, ob und ggf. welche Veränderungen sich nach einem kurzen Probefahren ergeben haben. Weiterhin werden beispielhaft drei Forschungsprojekte vorgestellt, bei denen Testangebote entwickelt, durchgeführt und evaluiert wurden:
- „Ich entlaste Städte II“ (gewerblicher Bereich)
- transformR (Arbeitsweg / Zielgruppe Pendelnde)
- NRVP-Projekt und Praxiserfahrungen zu Testangeboten für Familien mit kleinen Kindern
Voraussichtlich können folgende Räder probegefahren werden: Lastenrad ein-/zweispurig, Pedelec, Rad mit Anhänger, Faltrad.
Moderation: Stefanie Ruschek (SHR Moderation)
Referent*innen:
Johannes Gruber (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt)
Martin Plener (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt)
Dr. Luca Nitschke (ISOE - Institut für sozial-ökologische Forschung)
Hannah Eberhardt (Verkehr mit Köpfchen)
Alexander Lutz (cargobike.jetzt GmbH)
Werkstatt 2: Mobilitysharing greifbar machen! Welche Indikatoren brauchen wir für Planung und Evaluation von Mikromobilitäts-Angeboten?
Im ÖPNV sind sie längst Standard, für Bike-, Lastenrad- oder E-Tretroller-Sharing fehlen sie: Indikatoren, die anschaulich das Angebot und die Nachfrage beschreiben und so Planung und Evaluation erleichtern.
Doch lassen sich typische ÖPNV-Indikatoren, etwa für die Erschließungs- oder die Verbindungsqualität, auf Mikromobilitätssharing übertragen? Oder sind eigene Indikatoren nötig und wenn ja, welche? Welche Chancen bieten dabei die Angebots- und Nachfragedaten aus den Buchungssystemen?
Diesen Fragen werden wir im Workshop nachgehen und mit den Ergebnisse Impulse für die Fachdiskussion setzen.
Moderation: Prof. Dr.-Ing. Volker Blees (Hochschule RheinMain)
Frieder Zappe (Verkehrsverbund Rhein-Neckar)
Referent*innen:
Frieder Zappe (Verkehrsverbund Rhein-Neckar)
Lucas Czowalla (Mainzer Mobilität)
Prof. Dr.-Ing. Volker Blees (Hochschule RheinMain)
Timo Resch (Zukunftsnetz Mobilität NRW)
Werkstatt 3: Den Spieltrieb gezielt nutzen: mit Wettbewerben zu neuen Mobilitätsroutinen
Fast alle Menschen spielen und messen sich gerne – groß wie klein. Wie kann man diesen Spieltrieb zur Förderung neuer Mobilitätsroutinen nutzen? In der Werkstatt analysieren wir, wie Wettbewerb nicht nur Verhaltensänderungen anstoßen, sondern auch Gemeinschaftsgefühl und intrinsische Motivation erzeugen. Erfahren Sie, welche innovativen Ansätze München erprobt. Diskutieren Sie mit, bringen Sie eigene Erfahrungen ein und lassen Sie uns gemeinsam herausarbeiten, wie wir mit Spielen zu mehr nachhaltiger Mobilität kommen. Und natürlich wird es in der Werkstatt auch ein Spiel geben.
Moderation: Johanna Balthesen & Sonja Kämmler (Landeshauptstadt München)
Werkstatt 4: Gesunde Mobilität managen – Allianzen zwischen Verkehr, Stadtregion und Gesundheit
Gesundheit und Mobilität gehören zusammen – sie sind Grundlage für Lebensqualität, Teilhabe und die Verkehrswende. Dennoch werden beide Themenfelder in Planung, Verwaltung und Praxis häufig getrennt behandelt. Das Forum folgt dem Leitgedanken von Health in All Policies: Wie sieht eine Stadt aus, in der Gesundheit und Mobilität selbstverständlich von Beginn an als Zielgröße in Planung und Management integriert werden? Wie fungiert Mobilitätsmanagement dabei als Governance‑Instrument, das Fachdisziplinen, Akteur:innen und Ebenen verbindet?
In unserer Werkstatt laden wir Sie ein, genau das herauszufinden – spielerisch und praxisnah. Starten Sie mit einem aktivierenden Mobilitäts‑Memory in den Morgen, entdecken Sie überraschende Fakten zu Gesundheit und Verkehr. Ein Fachvortrag ordnet den aktuellen Stand von Health in All Policies in der Planungswelt ein, bevor Sie gefragt sind. In einem gemeinsamen Speed‑Thinking versetzen Sie sich in unterschiedliche Rollen – von der Bürgermeisterin bis zum Mobilitätsmanager – und entwerfen gemeinsam ein Zukunftsbild, in dem Health in All Policies bereits Realität ist. In der anschließenden Fish‑Bowl‑Diskussion werden Ihre Ideen sichtbar, diskutiert und weitergedacht.
Moderation: Gernot Steinberg, Sebastian Schröder-Dickreuter & Ilka Bürling (Planersocietät)
Einlass und Begrüßungskaffee
Begrüßung durch Dr. Sonja Rube, Moderation
Begrüßungstalk: Erfolgsfaktoren für Mobilitätsmanagement in Stadt und Land mit Christoph Overs, Prof. Knut Ringat, Prof. Dr. Eva Waller und Wolfgang Siefert
Christoph Overs (DEPOMM)
Prof. Knut Ringat (Rhein-Main Verkehrsverbund GmbH)
Prof. Dr. Eva Waller (Hochschule RheinMain)
Wolfgang Siefert (Stadt Frankfurt am Main)
Vorstellung Fachforen
Parallele Foren, Block A
A1: Erhebungsformate und Indikatoren für eine strategische und sozialgerechte Verkehrsplanung
Die Sicherstellung eines verlässlichen, qualitativ angemessenen und räumlich differenzierten Mobilitätsangebots ist eine zentrale Voraussetzung für gleichwertige Lebensverhältnisse sowie für das Erreichen verkehrs- und klimapolitischer Ziele und einer sozialgerechten Verkehrsplanung in Stadt und Region.
Anhand von drei Vorträgen wird diese Fragestellung auf unterschiedlichen Ebenen vorgestellt und diskutiert. Zu Beginn wird auf das Potenzial von Bewertungs- und Benchmarkingansätzen als strategisches Instrument eingegangen, daran anschließend werden Beobachtungen, wie neue Mobilitätsangebote und Incentives zur Nutzung nachhaltigerer Verkehrsmittel nutzbar sind, erläutert und auf die Frage, wie Mobilität gesellschaftlich verhandelt, gestaltet und im Alltag erlebt wird, eingegangen. Ist sie für alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen zugänglich oder nutzbar?
Zuletzt wird ein exemplarisches Modellprojekt aus dem Land Sachsen vorgestellt, welches 2 Jahre lang untersucht hat, wie erfolgreiches Mobilitätsmanagement als sozialer Lern- und Beteiligungsprozess gestaltetet werden muss und von welchen Faktoren es abhängt.
Moderation: Dr. Franziska Kirschner & Ilka Eigner (Landeshauptstadt München)Kontextsensitive Bewertung von Verkehrsangeboten im Stadt-Land-Kontinuum – Mobilitätsangebotsstandards als Benchmark und Grundlage für Planungsziele
Referent*in: Dr. Kerstin Stark (DLR Institut für Verkehrsforschung)
Sozial gerechte Mobilität im Alltag: Qualitative Perspektiven aus Stadt und Land in Baden-Württemberg
Referent*in: Jana Mayer (KIT Institut für Geographie und Geoökologie)
100fach mobil – Mobilitätsmanagement als Lernprozess zwischen Stadt und Land
Referent*in: Stephanie Scholz (Landesverband Nachhaltiges Sachsen e.V.)
A2: Langfristig vernetzt statt kurzfristig gedacht – was Betriebliches Mobilitätsmanagement erfolgreich macht
Betriebliches Mobilitätsmanagement senkt Emissionen im Pendelverkehr wirksam und langfristig. Zehn Jahre „Besser zur Arbeit“ in Hessen zeigen: Entscheidend sind Kontinuität, individuelle Beratung und starke regionale Netzwerke. Maßgeschneiderte Mobilitätskonzepte, Umsetzungsbegleitung und Evaluation bilden dabei das Fundament für nachhaltige Veränderungen. Gleichzeitig erhöhen regionale Akteursnetzwerke Sichtbarkeit, Reichweite und Wirkung des Themas vor Ort. Das Forum verknüpft Praxisimpulse von Arbeitgebern mit dem Austausch zu Erfolgsfaktoren, Wirkungen und Netzwerkarbeit – praxisnah, dialogorientiert und regional verankert.
Moderation: Christine Breser (ivm Region Frankfurt RheinMain)Vom Konzept zur Umsetzung: BMM erfolgreich verankert
Referent*innen:
Katja Diller (Deutscher Wetterdienst)
Sarah-Helene Sowa (Riese & Müller GmbH)
Nils Henecka (Nestlé Deutschland AG)
Wie gelingt betriebliches Mobilitätsmanagement in urbanen Regionen?
Referent*in: Vivien Katharina Albers (Karlsruher Institut für Technologie)
Potenziale regionaler Netzwerke im BMM
Referent*innen:
Ralph Joly (Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation)
Judith Müller (IHK Offenbach am Main)
Ansgar Roese (Wirtschaftsförderung Frankfur)
A3: Kinder- und Jugendmobilität in Stadt und Land: Welche Rolle spielen Planung, Beteilung und Bildung auf dem Weg zur Mobilitätswende?
Ziel dieses Fachforums ist es, Kinder- und Jugendmobilität im städtischen, suburbanen und ländlichen Raum in den Fokus zu rücken und aus transdisziplinärer Sicht zu diskutieren, wie nachhaltige, aktive und selbstständige Mobilität attraktiv für junge Menschen und ihre Familien wird. Im Anschluss an verschiedene Kurzvorträge aus Wissenschaft und Praxis wird in einer interaktiven Dialogrunde unter Einbezug der Erfahrungen aus dem Plenum erörtert, welche Rolle eine auf junge Menschen ausgerichtete Mobilitätsplanung, -beteiligung und -bildung auf dem Weg zur Mobilitätswende spielen.
Moderation: Dr. Sina Steele (Goethe-Universität Frankfurt)Dr. Heike Marquart (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt)
Von der „Generation Rücksitz“ zu den Vorreitern der Mobilitätswende? Forschungsagenda zu Kinder- und Jugendmobilität
Referent*innen:
Antonia Matern (Goethe-Universität Frankfurt)
Nora Stellwag (Goethe-Universität Frankfurt)
Jan-Philipp Mesenbrock (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt)
Zwischen Frust und Freiheit: Mobilität junger Menschen im Stadt-Land-Vergleich
Referent*innen:
Susanne Langenohl (ADAC Stiftung)
Prof. Dr.-Ing. Dirk Wittowsky (Universität Duisburg-Essen)
Wie müssen Wege gestaltet sein, damit Kinder dort sicher und gerne unterwegs sind?
Referent*in: Hannah Eberhardt (Verkehr mit Köpfchen)
Erfahrungen und Erfolgsfaktoren für die Umsetzung von Schulstraßen – Sachstandsbericht
Referent*in: Dorothee Allekotte (Stadt Frankfurt am Main)
Einblicke in die Kinder- und Jugendbeteiligung zum Masterplan Mobilität der Stadt Frankfurt und Entwicklung einer tragfähigen Struktur zur Mobilitätsbildung sowie Kinder- und Jugendbeteiligung
Referent*in: Isabel Istel (Umweltlernen e.V.)
A4: Mobilitätsangebote außerhalb urbaner Zentren
Das Fachforum beleuchtet die Chancen und Herausforderungen von Sharing-Angeboten in ländlich und suburban geprägten Räumen. Anhand konkreter Praxisbeispiele – insbesondere des Projekts „flux“ im Hochtaunuskreis – sowie interkommunaler Kooperationsmodelle werden Strategien zur Etablierung nachhaltiger, multimodaler Mobilitätsangebote vorgestellt. In der anschließenden Diskussion sollen Optionen für tragfähige Strukturen und Finanzierungsansätze für nachfrageschwache Gebiete gemeinsam gewertet werden.
Das praxisnahe Forum richtet sich an Vertreter*innen von Kommunen und Regionen sowie von Verkehrsunternehmen.
Moderation: Gisela Gräfin von Schlieffen (Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH | DEPOMM)Effiziente Beschaffung und neue Mobilität durch interkommunale Zusammenarbeit
Referent*in: Lena Jägle (endura kommunal GmbH)
Car-Sharing in nachfrageschwachen Gebieten etablieren
Referent*in: Gunnar Nehrke (Bundesverband Carsharing)
Sharing-Angebote und Mobilitätsstationen im ländlich geprägten Raum
Referent*in: Dirk Reddmann (Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH)
Sharing – Angebote als Teil des kommunalen Mobilitätskonzeptes
Referent*in: Sven Wingerter (Stadt Friedrichsdorf)
Herausforderungen und Ansätze zur Gestaltung nachhaltiger Mobilität
Referent*in: Lisa Lauf (Hochtaunuskreis)
A5: Vom SUMP in die Umsetzung – in Frankfurt und mit der Region
Die Stadt Frankfurt hat in 2025 ihren Masterplan Mobilität beschlossen und ist zeitgleich in die Umsetzung konkreter Maßnahmen gegangen. Ausgehend von Impulsen zu den Strategien im SUMP Frankfurt wollen wir gemeinsam mit den Referentinnen am Beispiel des SUMP, des P+R-Konzeptes, dem Ausbau von Mobiltätsstationen und der Fußverkehrsstrategie über Gelingensbedingungen sprechen und warum die Einbindung der Region so wichtig ist. Die Teilnehmenden sind eingeladen, ihre Erfahrungen aus eigenen Vorhaben aktiv in die Diskussion mit einzubringen.
Moderation: Heike Mühlhans (ivm Region Frankfurt RheinMain)SUMP Frankfurt, ein Praxisbeispiel
Referent*in: Heiko Nickel (Stadt Frankfurt am Main)
Fußverkehrsstrategie Frankfurt am Main
Referent*innen:
Jens Lauterbach (PB Consult)
Dr. Gladys Vasquez Fauggier (Stadt Frankfurt am Main)
Das P+R-Konzept Frankfurt am Main: Intermodale Vernetzung als Baustein der Pendlermobilität in der Metropolregion Rhein-Main
Referent*innen:
Nora Geis (traffiQ)
Laura Moller (traffiQ)
Ein flächendeckendes Angebot von Mobilitätsstationen für Frankfurt – Eine Strategie für mehr Ordnung im Straßenraum
Referent*innen:
Jan Heissler (traffiQ)
Katharina Petry (traffiQ)
A6: Von der Infrastruktur zur Freude – Mit Kommunikation Verhaltensänderung wirksam gestalten
Neue Infrastruktur allein reicht nicht, Menschen müssen ihr Verhalten ändern wollen. Dieser interaktive Workshop verbindet wissenschaftlich fundierte Methoden mit emotionaler Aktivierung. Das Lots* Framework zeigt, wie Menschen Stufe für Stufe zur Verhaltensänderung begleitet werden. Die Hedonismus-Forschung des Future Mobility Lab zeigt, was nachhaltige Mobilität begehrenswert statt nur vernünftig macht. Im Praxisteil entwickeln die Teilnehmenden eigene Ansätze – evidenzbasiert, emotional aktivierend und sofort umsetzbar.
Moderation: Jan Zederbohm (Lots*)Von der Infrastruktur zur Verhaltensänderung – Wie Kommunikation neue Mobilitätsroutinen ermöglicht
Referent*in: Eva Weber (Lots*)
Aktuelle Studie: "Hedonismus & Mobilitätswandel"
Referent*innen:
Jan Zederbohm (Lots*)
Carolin Bauder (Universität St. Gallen)
A7: Der DEPOMM Arbeitskreis Evaluation: Anwendungspotenziale von prozessorientierten Evaluationsansätzen im Kommunalen Mobilitätsmanagement
Im Forum wollen wir gemeinsam diskutieren und herausarbeiten, welche Anwendungspotenziale die Prozessevaluation mit qualitativen Daten auch im kommunalen Mobilitätsmanagement konkret haben kann. Als Diskussionsgrundlage stellen wir zunächst den Evaluationsansatz vor, der im Rahmen der BMFTR- Fördermaßnahme MobilitätsWerkstadt2025 entwickelt und angewendet wurde. Statt klassisch statischer Wirkungserfassung zielt der Ansatz auf eine Stärkung der Prozessperspektive bei der Analyse von Wirkungen ab. Der Ansatz wird erläutert und durch Erfahrungen der Mitglieder des Arbeitskreises aus anderen Kontexten ergänzt.
Moderation: Michael Abraham (DEPOMM)Der DEPOMM Arbeitskreis Evaluation: Anwendungspotenziale von prozessorientierten Evaluationsansätzen im Kommunalen Mobilitätsmanagement
Referent*innen:
Dr. Uwe Böhme (Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen)
Dr. Juliane Haus (Wissenschaftszentrum Berlin)
Mittagspause
Parallele Foren, Block B
B1: SUMPlight – Mobilität für alle, in Stadt und Land
Ab 2027 werden nachhaltige Mobilitätspläne (SUMPs) für städtische Knoten verpflichtend. Der integrierte Planungsansatz bietet aber auch kleineren Kommunen in ländlichen Räumen große Chancen. Das Forum zeigt, wie Kommunen mit begrenzten Ressourcen Mobilität strategisch planen können: Von der Datenerhebung über die Beteiligung vor Ort bis zur Ableitung passgenauer Maßnahmen. Das Tool SUMPlight vereinfacht den komplexen Prozess und sorgt für lokal gut angepasste Ergebnisse und eine Mobilität für alle. Mit Praxisbeiträgen des Fachzentrums Nachhaltige Mobilitätsplanung Hessen und Goudappel.
Moderation: Jan Stübner (Fachzentrum Nachhaltige Mobilitätsplanung Hessen)Mobilitätsplan für ein Dorf: Wie ein Verkehrsmodell dabei hilft die Zukunft zu gestalten
Referent*in: Nils Steinhäuser (Goudappel)
SUMPlight – Mobilitätsplanung kompakt
Referent*innen:
Alexandra Werner (Fachzentrum Nachhaltige Mobilitätsplanung Hessen)
Alexander Haertel (Fachzentrum Nachhaltige Mobilitätsplanung Hessen)
B2: BMM gestalten – Erfolgsfaktoren und Best Practices
Im Fokus des Forums steht die Frage, wie Unternehmen ihr Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM) zukunftsfähig und klimafreundlich gestalten können. Diskutiert werden digitale Plattformen als zentrale Werkzeuge im BMM, nachhaltige Ansätze für Geschäftsreisen sowie Praxisberichte der Initiative „Mobil gewinnt“ zur Umsetzung physischer Anreizmaßnahmen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der kommunikativen Begleitung und erfolgreichen Implementierung dieser Maßnahmen. Nutzen Sie die Gelegenheit, von Expertinnen und Experten Impulse für ein modernes und nachhaltiges Betriebliches Mobilitätsmanagement zu erhalten.
Moderation: Paula Hüttl (TÜV Rheinland Forschungs- und Innovationsmanagement GmbH)Stefanie Reichenbach (Bundesamt für Logistik und Mobilität)
Patrick Ansbacher (B.A.U.M. Consult GmbH)
Wie Unternehmen Geschäftsreisen nachhaltig und klimafreundlich gestalten können
Referent*in: Dieter Brübach (BAUM e.V.)
Digitale Plattformen als Hebel im Betrieblichen Mobilitätsmanagement
Referent*innen:
Lucas Biermanski (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung)
Rafael Kistner (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung)
Praxisberichte der Initiative „Mobil gewinnt“ zur Umsetzung physischer Maßnahmen
Referent*innen:
Matthias Thelen (Stadtwerke Menden)
Jennifer Pflügler (Stadtwerke Pfaffenhofen)
B3: Und ewig grüßt das Elterntaxi. – Förderung von aktiver Mobilität (nicht nur) auf dem Schulweg
Schulstraßen, Elternhaltestellen, neue Routinen, alte Konflikte: Diese Session zeigt, wie Kommunen mit Mut zum Experiment aktive Mobilität auf Schulwegen und in Quartieren voranbringen und so einen Beitrag zur Gesundheit und Verkehrssicherheit leisten. Dabei geht es nicht nur um konkrete Instrumente und deren Umsetzung, sondern auch um Herausforderungen und Chancen bei der Kommunikation entsprechender Maßnahmen sowie der Skalierung von Ansätzen des schulischen Mobilitätsmanagement.
Moderation: Dr. Klaus Kordowski (Stiftung Mercator)Experimentelle Planungskultur im kommunalen Mobilitätsmanagement: Integration von Reallaboren zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs
Referent*in: David Huber (Universität Duisburg-Essen)
Schulstraßen während der Europäischen Mobilitätswoche: Ein Türöffner für Schulisches Mobilitätsmanagement
Referent*in: Fabian Marks (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr)
Erste Schulstraße Münchens – „große“ Kommunikationsmaßnahmen für vermeintlich „kleine“ Einschränkungen
Referent*in: Monika Ludwig (Landeshauptstadt München)
Erfahrungen zur Umsetzung von Schulstraßen in Baden-Württemberg im Kontext des Landesprogramm MOVERS – Aktiv zur Schule
Referent*in: Ann-Kathrin Schneider (DEPOMM)
B4: Mobilitätsstationen als Schlüssel zur Multimodalität
Mobilitätsstationen verbinden Verkehrsmittel, gestalten öffentliche Räume und fördern multimodale Angebote – auch abseits urbaner Zentren. Diese Session beleuchtet auf Basis von Beiträgen aus angewandter Forschung und in Verbindung mit der kommunalen Praxis, welche Potenziale regionale Mobilitätsstationen für Mensch und Raum bieten und wie Gestaltung Zugänglichkeit und Aufenthaltsqualität beeinflusst. Ergänzt durch Impulse aus dem Facharbeitskreis der DEPOMM entsteht ein umfassendes Bild aktueller Entwicklungen und Handlungsoptionen.
Moderation: Dr. Annika Busch-Geertsema (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum)Regionale Mobilstationen – Potenziale für Mensch, Region und Stadt
Referent*in: Inka Schmicker (PB Consult GmbH)
Multimodalität in die Region bringen – Erfahrungen aus dem Projekt ‚Raum für neue Mobilität‘ (RaMo)
Referent*innen:
Alina Fröhlich (Regionalverband Frankfurt Rhein-Main)
Antonia Klein (Kreis Wetterau)
Mobilität gestalten: Wie Gestaltung Zugänglichkeit, Orientierung und Aufenthaltsqualität beeinflusst und als Werkzeug des Mobilitätsmanagements genutzt werden kann
Referent*innen:
Dana Stolte (Stadt Offenbach am Main)
Amelie Ikas (Hochschule für Gestaltung Offenbach)
Einblicke in die Praxis und mögliche Erweiterungen von Mobilitätsstationen in Deutschland
Referent*in: Michael Abrahram (DEPOMM)
B5: Daten als Hebel für kommunale Mobilitätsqualität
Wie können Daten das kommunale Mobilitätsmanagement stärken? Drei kurze Inputs (mobi.mapr, DELFI, Zielgruppenansatz Den Haag) zeigen Instrumente von lebensweltorientierten Erreichbarkeits‑Scores bis zur nationalen ÖPNV‑Dateninfrastruktur. Im interaktiven Fachforum beleuchten wir praktische Herausforderungen der Datennutzung und -verfügbarkeit, erörtern mögliche Lösungsansätze und sammeln realistische Handlungsoptionen und Quick‑Wins für Kommunen. Die Session richtet sich an Entscheidungsträger*innen, Planer*innen, Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen.
Moderation: Dr. Juliane Haus (Wissenschaftszentrum Berlin)DELFI - Deutschlandweite ÖPNV-Daten für ein erfolgreiches Mobilitätsmanagement
Referent*in: Marco F. Gennaro (DELFI e.V.)
Mit Daten zum Strand: Zielgruppenorientiertes Mobilitätsmanagement für das Küstengebiet von Den Haag (NL)
Referent*in: Alina Prey (Goudappel)
mobi.mapr: Messung und Verbesserung der Erreichbarkeit und Qualität der Mobilität
Referent*in: Marc Le Large (Baden Württemberg Institut für Nachhaltige Mobilität)
B6: Der Umgang mit Desinformation und multiplen Wahrheiten als Erfolgsfaktor für Mobilitätsmanagement
Gesellschaftliche Debatten um Mobilität sind zunehmend von Vorwürfen der Desinformation, „Fake News“ und „Bullshit“ geprägt. Zugleich verweisen Planungstheorien auf multiple, situierte Wissensformen. Das 90-minütige Fachforum kombiniert einen kurzen theoretischen Impuls mit einer interaktiven Arbeitsphase, in der Teilnehmende eigene Erfahrungen einordnen und diskutieren. Ziel ist es, zu klären, wie sich strategische Des- und Malinformation von legitimer Wissensvielfalt unterscheiden lässt und wie Mobilitätsmanagement handlungsfähig bleibt.
Moderation: Jana Busse (Hochschule RheinMain)Der Umgang mit Desinformation und multiplen Wahrheiten als Erfolgsfaktor für Mobilitätsmanagement
Referent*innen:
Prof. Dr.-Ing. André Bruns (Hochschule RheinMain)
Prof. Dr.-Ing. Fabian Wenner (Hochschule RheinMain)
Eamon Schneider (Hochschule RheinMain)
B7: Mit Mobilitätsmanagement die Demokratie stärken
Ein wichtiges Ziel des kommunalen Mobilitätsmanagements ist die Mobilitätssicherung für alle als Element der Selbstbestimmung und der sozialen Teilhabe. Sie ist somit ein wichtiges Handlungsfeld zur Stärkung der Demokratie. Die Mobilitätsplanung ist aber auch schon selbst als demokratischer Prozess zu gestalten, so dass das gesellschaftliche Zusammenleben gestärkt wird. Dazu wird im WS ein Dialogformat aus der Demokratiebildung (Sprechen&Zuhören) erlebbar gemacht und die Einsatzmöglichkeiten im Rahmen des kommunalen Mobilitätsmanagements im Zusammenspiel zwischen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft herausgearbeitet.
Moderation: Theo Jansen (Freier Berater für Mobilitätsmanagement)Thorsten Kleinschmidt (Filmemacher und Moderator)
Mit Mobilitätsmanagement die Demokratie stärken
Referent*innen:
Theo Jansen (Freier Berater für Mobilitätsmanagement)
Thorsten Kleinschmidt (Filmemacher und Moderator)
Kaffeepause
Begrüßung durch Kaweh Mansoori, Stellvertretender Ministerpräsident und Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum
Podiumsdiskussion: „Abgehängt“ auf dem Land? Mobilität in ländlichen Räumen zwischen Daseinsvorsorge, Klimazielen und sozialer Gerechtigkeit
Jutta Deffner (ISOE - Institut für sozial-ökologische Forschung)
Prof. Dr.-Ing. André Bruns (Hochschule RheinMain)
Henning Schwarze (Gemeinde Schlangen)
Dr. Caroline Rozynek (Goethe-Universität Frankfurt)
Knut John (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum)
Input: Arbeitskreis Multimodale Angbote und Mobilitysharing greifbar machen
Frieder Zappe (Verkehrsverbund Rhein-Neckar)
Lucas Czowalla (Mainzer Mobilität)
Prof. Dr.-Ing. Volker Blees (Hochschule RheinMain)
Timo Resch (Zukunftsnetz Mobilität NRW)
Abschluss
Abendveranstaltung im HOLM
Tag 2
13. Mai 2026
Einlass und Begrüßungskaffee
Einstieg in Tag 2 der DECOMM 2026
Keynote Burkhard Horn, Freier Berater für Verkehrspolitik und Verkehrsplanung
Resilienz als Leitmotiv für zukunftsfähige Mobilität in Städten und Gemeinden – welchen Beitrag leistet das kommunale Mobilitätsmanagement?
Podiumsdiskussion: Die Mobilitätswende im Ressourcen-Check: Wie gelingt die Transformation in schwierigen Zeiten?
Heike Mühlhans (ivm Region Frankfurt RheinMain)
Heiko Nickel (Stadt Frankfurt am Main)
Joachim Künzel (VDV Academy & Training )
Michael Öhmann (Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg)
Vorstellung Fachforen
Kaffeepause
Parallele Foren, Block C
C1: Landesweite Lehrgänge zum Kommunalen Mobilitätsmanagement
Mehrere Bundesländer haben in den vergangenen Jahren Lehrgänge zum kommunalen Mobilitätsmanagement aufgebaut, um Kommunen beim Kompetenzaufbau und der strategischen Mobilitätsplanung zu stärken. In dieser Session diskutieren wir Erfahrungen aus den Programmen, Erfolgsfaktoren für wirksame Qualifizierung sowie Ansätze zur nachhaltigen Vernetzung der Teilnehmenden. Im Fokus stehen Praxisberichte, Transfermöglichkeiten und die Frage, wie die Angebote langfristig in den Strukturen von Ländern und Kommunen verankert werden können.
Moderation: Evelin Unger-Azadi (Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW)Mit Qualifikation und Vernetzung kommunalen Mitarbeitenden in Stadt und Land den Handwerkskoffer für erfolgreiches Mobilitätsmanagement mitgeben
Referent*innen:
Michael Abrahram (DEPOMM)
Claudia Fricke (LNVG | MOBILOTSIN)
Sven Brückner (Zukunftsnetz Mobilität NRW)
Judith Schelkle (Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr)
Jan Haßdenteufel (Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz Saarland)
C2: ways2work.nrw: Vom Wettbewerb zum Unterstützungsprogramm für kooperatives (betriebliches) Mobilitätsmanagement
Das Fachforum zeigt, wie mit ways2work kooperatives betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM) in NRW erfolgreich erprobt, weiterentwickelt und verstetigt wird. Impulse aus Praxis und wissenschaftlicher Begleitforschung geben Einblick in zentrale Erfolgsmechanismen und konkrete Umsetzungsbeispiele. Das Zukunftsnetz Mobilität NRW und seine Partner stellen vor, wie dafür gezielte Impulse in Kommunen und Unternehmen gesetzt werden. In einem moderierten Dialogformat diskutieren die Teilnehmenden zu Fragen rund um Governance, Finanzierung, Unternehmensansprache und Monitoring mit klarem Fokus auf Skalierung und Transfer im Kontext des kooperativen BMM.
Moderation: Jan Garde (Zukunftsnetz Mobilität NRW │ Verkehrsverbund Rhein-Ruhr)ways2work.nrw: Vom Wettbewerb zum Unterstützungsprogramm für kooperatives (betriebliches) Mobilitätsmanagement
Referent*innen:
Lisa Gauert (Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen)
Andrea Muckenheim (MobilityHub Handwerk Nordrhein-Westfalen)
Andreas Hombach (IHK-Netzwerkbüro Betriebliche Mobilität NRW)
Dr. Andrea Dittrich-Wesbuer (Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung)
Dr. Lisa Garde (Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung)
C3: Ganzheitliche Mobilitätsstrategien auf Quartiersebene
Die Quartiersebene verspricht wirksame Beiträge zur Mobilitätswende, besonders bei Neubauquartieren. Die Bauherrschaft und weitere Stakeholder schätzen gemeinsames Handeln zugunsten ihres Standorts. Öffentliche Interessen werden durch die Gemeinde über Planungsrecht, Erschließung und Prozesssteuerung eingebracht. Zeitgemäße Stellplatzsatzungen ermöglichen zukunftsfähige Mobilitätslösungen anstatt traditioneller Autodominanz.
Wir diskutieren Good Practice wie die umgesetzte Darmstädter Lincolnsiedlung aus verschiedenen Perspektiven, innovativen Umgang mit der Stellplatzpflicht, Erfahrungen mit integrierter Planung von Stadt & Mobilität außerhalb urbaner Zentren - bis hin zu einer entsprechenden Toolbox für die kommunale Praxis.
Nachhaltige Mobilität in der Lincoln-Siedlung in Darmstadt: Erkenntnisse, Perspektiven und Dialog
Referent*innen:
Hanna Wagener (Wissenschaftsstadt Darmstadt)
Simon Werschmöller (Goethe Universität Frankfurt)
Annika Schröder (Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung)
Gisela Stete (StetePlanung │ INOVAPLAN GmbH)
Von der Stellplatzpflicht zur Mobilitätspflicht im Wohnungsbau – Innovative Bausteine für Stellplatzsatzungen in der Diskussion
Referent*innen:
Janna Schulte (Technische Universität Hamburg)
Johann Grobe (Hochschule RheinMain)
Quartiersbezogene Mobilitätskonzepte außerhalb der Großstadt
Referent*in: Tobias Kipp (team red consulting GmbH)
Verkehrliche Auswirkungen der Bauleitplanung frühzeitig bewerten – die move.mORe-Toolbox für Kommunen
Referent*innen:
Catharina Lutz (Hochschule Karlsruhe)
Verena Wagner (Hochschule Karlsruhe)
C4: Flexibel und autonom unterwegs in Stadt und Land
Flexibel und bedarfsgerecht unterwegs in Stadt und Land. Dies kann mit Hilfe von On-Demand Verkehren und autonom fahrenden Fahrzeugen umgesetzt werden. Eine Zwischenbilanz zeigt den Beitrag von On-Demand Verkehren für die Ermöglichung der Mobilität in verschiedenen räumlichen Kontexten auf. An einem Beispiel werden die Herausforderungen von Bedarfsverkehren in Räumen mit geringer Nachfrage aufgezeigt. Zudem wird betrachtet, wie eine autonome Buslinie von einer Ausnahmengenehmigung in den Regelbetrieb überführt werden konnte.
Moderation: Melanie Schade (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung)Vom Reallabor zum Regelbetrieb: Autonomes Fahren in Sachsen-Anhalt - Ein Erfahrungsbericht
Referent*innen:
Karolin Knothe (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg)
Dr. Leander Kauschke (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg)
Realitätscheck und Zwischenbilanz: Welchen Mehrwert haben On-Demand-Verkehre auf dem Land und in der Stadt?
Referent*innen:
Dr. Alina Wetzchewald (Wuppertal Institut)
Helena Bauer (Wuppertal Institut)
On-Demand-Angebote in Räumen geringer Nachfrage - Herausforderungen und Steuerungsmöglichkeiten zur Systemoptimierung
Referent*in: Leonie Dittrich (Technische Universität Hamburg)
C5: Mobilität neu kombiniert: Stadt-Land-Lösungen mit Mobilitätsbudget und Deutschland-Ticket Job
Das RMV-Mobilitätsbudget ist eine von RMV und MOBIKO entwickelte, digitale und nachhaltige Benefit-Lösung für die Optimierung der betrieblichen Mobilität. Das Fachforum richtet sich an interessierte Unternehmen und Kommunen und vermittelt kompakte Hintergrundinformationen zum Produkt. Neben der Vorstellung zentraler Funktionen berichtet ein Referenzkunde aus der Praxis und MOBIKO erläutert anhand aggregierter Daten über Trends und Erfolgsfaktoren. Eine moderierte Fragerunde bietet Raum für individuelle Anliegen.
Moderation: Gisela Gräfin von Schlieffen (Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH | DEPOMM)Mobilität neu kombiniert: Stadt-Land-Lösungen mit Mobilitätsbudget und Deutschland-Ticket Job
Referent*innen:
Johannes Falck (Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH)
Mary J. Solzer (Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH)
Von der Implementierung zu messbaren Effekten auf das Mobilitätsverhalten
Referent*in: Nicola Büsse (MOBIKO GmbH)
Erfahrungen eines Mobilitätsbudget-Kunden
Referent*in: Nicole Valuta (Miebach Consulting GmbH)
C6: Konflikt – Chance oder Übel der Mobilitätswende
Konflikte gehören zur Mobilitätswende – doch statt sie zu vermeiden, lernen die Teilnehmenden in diesem interaktiven Fachforum, sie als Motor für echten Wandel zu verstehen und konstruktiv zu nutzen.
Im ersten Teil erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in die Konflikttheorie und reflektieren typische kommunikative Dynamiken in Beteiligungsprozessen.
Im zweiten Teil steht ein Rollenspiel im Mittelpunkt: Anhand eines realen Konfliktszenarios aus dem Mobilitätskontext werden verschiedene Perspektiven eingenommen. Methodisch orientiert sich das Format am Harvard-Konzept sowie an systemischen Ansätzen der Mediation – mit der zentralen Botschaft: Eine gute Frage wirkt oft stärker als das beste Argument.
Moderation: Norbert Krause (krause Projektdesign)Konflikt – Chance oder Übel der Mobilitätswende
C7: Gesellschaftliche Energie für die Transformation nutzen - Erfolgsfaktoren für ein wirksames kommunales MM über die Verwaltungsgrenzen hinweg
Wie gelingt es, im Rahmen des Kommunalen Mobilitätsmanagements Ressourcen („Energie“) über die Verwaltungsgrenzen hinweg zu aktivieren, um nachhaltige Mobilität aktiv gestalten zu können? Und welche Erfolgsfaktoren können hierzu aus erfolgreichen Praxisbeispielen abgeleitet werden, wie sehen also wirksame „Governancearrangements“ für Mobilitätsmanagement aus?
Das Fachforum beantwortet diese Fragen durch Beiträge aus der Praxis sowie in Diskussionen mit den Teilnehmenden.
Moderation: Prof. Dr.-Ing. André Bruns (Hochschule RheinMain)Kommunale Mobilitätsmanagementstrategien
Referent*innen:
Dr. Alexander Rammert (STRATMO - Strategische Mobilitätsplanung)
Felix Moßner (Mobilitäts- und Tiefbauamt Augsburg)
Kooperationen zwischen zivilgesellschaftlichen Initiativen und kommunaler Verwaltung - Potenziale und Herausforderungen
Referent*innen:
Dr. Uwe Böhme (Baden-Württemberg Institut für Nachhaltige Mobilität/ HfWU)
Dr. Rafael Labanino (Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen)
Governance für erfolgreiches Mobilitätsmanagement
Referent*innen:
Erik Ooms (nexus Institut)
Sabine Schröder (nexus Institut)
Das Projekt pimoo: Kommunales Mobilitätsmanagement zur Förderung nachhaltiger Verkehrspolitik
Referent*in: Johann Grobe (Hochschule RheinMain)
Abschlusstalk
Christoph Overs (DEPOMM)
Ann-Kathrin Schneider (DEPOMM)
Mittagspause
Hinweis: Für die Inhalte (insbesondere Grafiken, Fotos oder Text- und Bildelemente) der oben zur Verfügung gestellten Präsentationen sind die jeweiligen Urheber*innen der Dokumente verantwortlich. Diese Inhalte dürfen ohne Zustimmung dieser nicht (weiter-)verwendet werden.
Mitveranstalter*innen
Unterstützer*innen
Förder*innen