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Rückschau DECOMM 2026

Die DECOMM 2026 ist vorbei und wir möchten noch einmal zurückblicken auf zwei intensive Tage im House of Logistics and Mobility (HOLM) in Frankfurt, voller Gespräche, neuer Perspektiven und ganz viel gemeinsamer Energie für die Mobilitätswende. Unter dem Leitthema „Mobilität in Stadt und Land- Erfolgsfaktoren für ein gelungenes Mobilitätsmanagement“ haben wir uns intensiv damit beschäftigt, was Mobilitätsmanagement wirklich erfolgreich macht – und dabei einmal mehr gemerkt: Es sind oft nicht nur die großen Strategien, sondern die vielen klugen, konkreten Ansätze, die den Unterschied machen. 

Schon der Auftakt hat gezeigt, wie nahbar und praxisorientiert Mobilitätsmanagement sein kann: In den Werkstätten wurde ausprobiert, diskutiert und mit kreativen Ansätzen gearbeitet – vom Probefahren als Impuls für neue Routinen bis hin zu Formaten, die Menschen gezielt zum Umdenken bewegen. 

Im weiteren Verlauf der Konferenz wurden diese Impulse in den Fachforen vertieft. Dort standen zentrale Fragen im Mittelpunkt - etwa, wie sozial gerechte Verkehrsplanung gelingen kann, was ein wirksames betriebliches Mobilitätsmanagement langfristig erfolgreich macht und wie und wo Schulstraßen umgesetzt werden. Dabei wurde immer wieder deutlich: Gute Lösungen gibt es viele, die eigentliche Herausforderung liegt darin, sie in die Breite zu bringen, dauerhaft zu etablieren und an unterschiedliche Rahmenbedingungen anzupassen. 

Besonders eindrücklich waren auch die großen Diskussionen auf der Bühne. Ob es um die Frage ging, ob ländliche Räume „abgehängt“ sind, oder darum, wie die Mobilitätswende unter knappen Ressourcen gelingen kann. Klar wurde: Es braucht mehr Fokus auf die Rahmenbedingungen und Strukturen der Ansätze, die wirklich funktionieren. Es braucht Zusammenarbeit, Ehrlichkeit im Umgang mit Zielkonflikten und den Willen, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen. 

Was diese DECOMM aber vor allem geprägt hat, war der Austausch und dieses besondere Gefühl, Teil einer gemeinsamen Sache zu sein. In den Sessions, auf den Fluren oder beim Kaffee wurde überall diskutiert und vernetzt. Menschen aus Verwaltung, Wissenschaft, Planung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sind miteinander ins Gespräch gekommen, haben Erfahrungen geteilt und voneinander gelernt. Dabei war spürbar: Es entsteht ein echtes DEPOMM‑Familiengefühl, getragen vom gemeinsamen Anspruch, Mobilität aktiv zu gestalten.